Es gibt Räume, in denen man sich sofort wohlfühlt. Und es gibt Räume, in denen die Temperatur oder die Luft irgendwie „nicht ganz stimmt“, ohne dass man sofort sagen könnte, woran es genau liegt. Vor allem im Sommer zeigt sich das deutlich: Wenn sich Räume unter dem Dach und Räume mit großen Fensterflächen aufheizen. Nicht selten bleibt die Wärme oft bis tief in die Nacht förmlich stehen. Lüften hilft nur begrenzt, wenn die Außenluft kaum kühler ist. Und wenn die Fenster geöffnet bleiben, haben Geräusche, allerlei Insekten und vielleicht unliebsame Gäste freien Eintritt. Die Nacht wird wenig erholsam. Irgendwann schläft man ein.

In der Übergangszeit im Frühjahr und Herbst kehrt sich das um. Draußen ist es kühl, aber das Haus insgesamt ist noch nicht kühl genug, um die Heizung einzuschalten. Einzelne Räume fühlen sich aber ungemütlich an. Man möchte es eigentlich wärmer haben. Aber die große Heizungsanlage dafür einschalten? Nein, eher nicht. Dann hält man das aus, statt sich wohlzufühlen. Dazu kommt, dass es in vielen Haushalten nur einen Raum oder vielleicht nur zwei Räume gibt, in denen man sich im Wesentlichen länger aufhält. 

Die perfekte Lösung ist eine Klimaanlage mit Heizfunktion – technisch eine Luft-Luft-Wärmepumpe. Sie greift genau an dieser Stelle ein: Sie sorgt für ein wohlfühlendes Raumklima, sowohl im Sommer als auch in der Übergangszeit im Herbst und im Frühjahr. Selbst an milden Wintertagen, die in den meisten Regionen in Deutschland zu über 80% über Null Grad Außentemperatur bleiben. Gute Klimaanlagen arbeiten im Heizbetrieb sogar bis -15°C Außentemperatur.

 

So funktioniert die Technik – einfach erklärt.

Diese Klimaanlagen erzeugen eigentlich keine Wärme, sondern sie „verschieben“ sie. Im Sommer nehmen sie Wärme aus dem Raum auf und „verschieben“ sie nach draußen. Im Winter nehmen sie Wärme aus der Außenluft auf – selbst bei niedrigen Temperaturen, bis mittlerweile -15°C und „schieben“ sie nach innen. Weil die Wärme nicht erzeugt, sondern verlagert wird, arbeitet das Ganze sehr effizient. Aus einer Kilowattstunde Strom, die für den Kompressor im inneren des Klimagerätes benötigt wird, entstehen im Jahresverlauf durchschnittlich drei bis fünf Kilowattstunden nutzbare Wärme im Heizbetrieb. Der Effizienzwert hierfür wird SCOP genannt und beschreibt, wie gut das Gerät in typischen Alltagssituationen arbeitet. Er ist standardisiert und erlaubt einen übergreifenden Vergleich.

Im Ergebnis spürt man: Die Wunsch-Raumtemperatur bleibt gleichmäßig. Interne Filter, Luftverbesserer sorgen für saubere Luft – die Luft fühlt sich klar und wenig schwer an. Es atmet sich leichter, man fühlt sich entspannt, schwitzt und friert nicht. Das Raumklima passt sich dem Menschen an – nicht umgekehrt.

Dank modernster Regelungstechnik arbeiten die Geräte völlig automatisch, effizient, können aber jederzeit manuell angepasst werden.

 

Wo Sie den Unterschied spüren:

Im Schlafzimmer, weil ein konstanter, leicht kühler Raum das Einschlafen erleichtert und die Nacht tiefer und ruhiger wird – ohne Fenster offen lassen zu müssen, ohne Straßenlärm und Mücken. Die Temperatur ist angenehm, pünktlich zum Schlafengehen.

Im Wohnzimmer, weil sich Wohlbefinden im Raum sofort auf die Entspannung auswirkt.

Im Arbeitszimmer, weil klare, frische Luft die Konzentration stärkt und Müdigkeit reduziert. Der Kopf bleibt wach. 

In Gäste-, Hobby- und selten genutzten Räumen, weil man nur dann Energie einsetzt, wenn man den Raum tatsächlich nutzt.

In Wochenend- oder Ferienhäusern, weil schnell Behaglichkeit entsteht, ohne Stunden des Vorheizens oder Vorkühlens.

In Eigentumswohnungen mit Zentralheizung oder Fernwärme, weil man die Raumtemperatur und das Raumklima unabhängig vom Gesamtsystem steuern kann.

Wenn eine Photovoltaikanlage oder ein Balkonkraftwerk vorhanden ist, kann der benötigte Strom direkt aus der eigenen Erzeugung kommen. Dadurch wird die Anlage wirtschaftlich besonders attraktiv. 

 

Raum-Klimaanlagen – die 7 wichtigsten Vorteile:

Ein Raumklima, das dauerhaft angenehm bleibt. Die Anlage hält die Temperatur konstant und verhindert Überhitzung oder Unterkühlung. Das Raumklima fühlt sich angenehm und stimmig an, ohne nachzustellen, dank modernster Regelungstechnik.

Erholsamer Schlaf ohne offene Fenster. Die Luft bleibt angenehm kühl, die Luftfeuchtigkeit wird reduziert, ohne Straßenlärm, ohne Pollen und Insekten. Der Körper entspannt schnell, das Einschlafen fällt leicht, der Schlaf wird erholsamer – das spürt man sofort am nächsten Morgen.

Spürbar bessere Luftqualität. Die Luft wird gefiltert, Feinstaub, Pollen und Gerüche werden reduziert. Die Raumluft wirkt klar. Menschen mit Allergien oder empfindlichen Atemwegen schätzen das besonders.

Wärme und Kühlung dort, wo du bist – nicht im ganzen Haus. Statt das komplette Heizsystem zu betreiben, wird nur der tatsächlich genutzte Raum temperiert. Das spart Energie und fühlt sich gut an.

Hohe Effizienz durch Wärmepumpentechnik. Die Anlage transportiert Wärme, statt sie zu erzeugen. Das Verhältnis zwischen eingesetzter Energie und gewonnener Wärme ist daher besonders günstig, vor allem in Übergangszeiten.

Ideal mit Photovoltaik oder Balkonkraftwerk. Selbst produzierter Strom wird direkt genutzt. Die Kühlung im Sommer oder Wärme im Frühjahr besonders preiswert. Das gibt ein gutes Gefühl von Unabhängigkeit und Selbstversorgung.

Leise und unauffällig. Moderne Geräte arbeiten im Normalbetrieb sehr leise und fügen sich optisch unaufdringlich ein. Sie sind für Schlaf- und Wohnräume konzipiert und wirken technisch nicht dominant.

 

Raum-Klimaanlagen – die technische Umsetzung.

Für einen einzelnen Raum eignet sich ein Mono-Split-System: ein Innengerät im Raum und ein Außengerät draußen, auf einer Wandkonsole, auf einem Bodensockel oder auf einem Flachdach, verbunden über zwei Kältemittelleitungen.

Für mehrere Räume wird ein Multi-Split-System eingesetzt: ein Außengerät versorgt mehrere Innengeräte, die in den Wohnräumen jeweils individuell geregelt werden.

Wenn ein Außengerät optisch stört oder zum Beispiel in Eigentümergemeinschaften baulich schwierig ist, bietet sich ein Monoblock-Gerät an: Es steht vollständig im Innenraum und nutzt zwei unauffällige Wandöffnungen für Zu- und Abluft. Von außen ist fast nichts sichtbar.

Beim Kühlen wird Feuchtigkeit in der Raumluft reduziert, das hierbei entstehende Kondenswasser wird abgeführt. Zur Stromversorgung reicht in den meisten Fällen die Stärke einer normalen Steckdosenleitung. Nur bei größeren Anlagen ist eine stärkere Leitung nötig. Wichtig zu wissen: Die Anlage übernimmt nicht die Warmwasserbereitung. Und sie ergänzt die Heizung, ersetzt sie also nicht.

 

Raum-Klimaanlagen – Energiekosten im Vergleich – ein Beispiel.

Ein Klimagerät mit SCOP 4 erzeugt aus einer Kilowattstunde Strom etwa vier Kilowattstunden Wärme. Bei einem Strompreis von 30 ct/kWh entspricht die Wärme, die im Klimagerät erzeugt wird, ca. 7,5 ct pro kWh.

Dem gegenüber verbleibt von einer Kilowattstunde Erdgas in einem Brennwert-Heizgerät nur 75 % nutzbare Energie. Das ist (gerundet) so wenig, da das Gerät durch die sehr geringe Auslastung (nur wenige Quadratmeter beheizt) und durch den langen Transportweg (Rohrnetz zum Heizkörper) wenig effizient arbeitet. Bei einem Erdgaspreis von 10 ct/kWh entsteht ein mit dem Klimagerät vergleichbarer Wärmepreis von 13,3 ct/kWh. 

In der Übergangszeit kann die Klimaanlage also nahezu doppelt so günstig heizen wie ein Gasbrennwertgerät, wenn nur einzelne Räume Wärme benötigen.

 

FAQ – häufige Fragen – verständlich beantwortet.

Kann die Klimaanlage heizen und kühlen?
Ja. Sie arbeitet ganzjährig als Luft-Luft-Wärmepumpe und kann daher sowohl Wärme aus dem Raum entfernen als auch Wärme in den Raum bringen.

Ersetzt sie meine bestehende Heizung?
Nein. Die Warmwasserbereitung bleibt über die bestehende Heizungsanlage. Die Klimaanlage ergänzt dort, wo gezielte Wärme sinnvoll ist.

Ich möchte kein Außengerät – geht das?
Ja. Monoblock-Geräte kommen ohne Außenteil aus und benötigen nur zwei Wandöffnungen.

Reicht eine normale Stromzuleitung aus?
In den meisten Fällen ja. Nur große Multi-Split-Systeme benötigen eine stärkere Stromzuleitung.

Ist die Anlage leise genug für Schlafräume?
Ja. Moderne Geräte sind dafür ausgelegt, im Normalbetrieb kaum hörbar zu sein.

Was passiert mit der Luftfeuchtigkeit?
Beim Kühlen wird Feuchtigkeit entzogen. Das Kondenswasser wird unauffällig abgeführt.

Verbessert die Anlage die Luftqualität?
Ja. Filter reduzieren Feinstaub, Pollen und Gerüche.

Wie wird die richtige Größe bestimmt?
Sie wird berechnet – anhand von Raumgröße, der Nutzung und der Dämmeigenschaften.

Ist die Anlage förderfähig?
Ja, wenn sie eine hohe Effizienz erreicht. Die Förderprüfung erfolgt vor Installation. Dabei unterstützen wir. Hierzu werden bestimmte Geräte zertifiziert und in einer Liste geführt.

Muss ein Fachbetrieb die Anlage installieren?
Ja. Kältemittelkreisläufe dürfen nur von zertifizierten Fachbetrieben montiert und gewartet werden. 

 

Und jetzt? – Unsere Klima-Spezialisten unterstützen Sie.

Wenn Sie wissen möchten, welche Lösung für Ihre Räume sinnvoll ist, begleiten wir Sie Schritt für Schritt. Wir von der Gröschel GmbH aus Pirna prüfen Raumgröße, Nutzung, Dämmeigenschaften und mögliche Leitungswege – und geben Ihnen eine klare, verständliche Empfehlung zur passenden Gerätegröße und Systemvariante.

Die Installation und Servitierung von Raum-Klimaanlagen gehören zu unseren etablierten Kernkompetenzen. Unsere geschulten Klimaspezialisten arbeiten nach anerkannten und zertifizierten Standards. Auf Wunsch prüfen wir außerdem, ob für Ihr Projekt eine förderfähige Geräteversion geeignet ist und unterstützen Sie bei der Antragstellung beim Fördergeber.

 

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